Windpark Söhrewald / Niestetal

Symbolische Inbetriebnahme des Windparks Söhrewald/Niestetal.

22.07.2014

Windpark Söhrewald/Niestetal geht offiziell in Betrieb

Großer Andrang im ersten Windpark der Städtischen Werke aus Kassel

 

Kassel, 22. Juli 2014. Großer Bahnhof mitten im Söhrewald. Und alles war nichts als heiße Luft oder besser gesagt: Alles drehte sich um den Wind. Denn am 22. Juli 2014 haben die Städtischen Werke ihren ersten Windpark mit sieben Anlagen in Betrieb genommen.

 

Die Windkraftanlagen der Drei-Megawatt-Klasse an zwei Standorten im Söhrewald und Niestetal können insgesamt 17.000 Haushalte versorgen. Die Investitionshöhe für die Windkraftanlagen und die dem Windpark zugehörige Photovoltaik-Anlage in Niestetal lag bei 38 Millionen Euro.

 

Die Anlagen gingen bereits im Dezember 2013 und Januar 2014 in Betrieb. Die offizielle Inbetriebnahme erfolgte nun im Sommer unter großer Beteiligung der lokalen und regionalen Entscheidungsträger, Vertretern der Bürgerenergiegenossenschaften aus der Region und der Unternehmen, die die Tiefbauarbeiten und die Kabelverlegungen übernahmen.

 

Neben dem Städtische Werke-Vorstandsvorsitzenden Andreas Helbig und seinen Vorstandskollegen Dr. Thorsten Ebert und Stefan Welsch kamen Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der Landrat des Landkreises Kassel Uwe Schmidt, die Bürgermeister der Anrainerkommunen Söhrewald, Niestetal, Lohfelden und Fuldabrück Michael Steisel, Andreas Siebert, Michael Reuter und Dieter Lengemann sowie die Bundestagsabgeordneten Nicole Maisch und Ulrike Gottschalk, der Leiter der Planungsabteilung des Regierungspräsidiums Kassel Reinhard Otto und Vertreter von Hessenforst.

 

Die fünf Anlagen auf dem Warpel im Söhrewald speisen den von ihnen erzeugten Strom direkt ins Kasseler Netz ein. Die Nabenhöhe der Anlagen liegt bei 140 Metern, die Gesamthöhe bei maximal 196 Metern.

 

Besonders freuen sich die Städtischen Werke über die Erträge der Anlagen. Sie liegen nach den ersten sechs Monaten bereits spürbar über der Hälfte der Jahresprognose. Vor dem Bau der Anlagen hatte der Kasseler Energieversorger mit einem 100 Meter hohen Windmessmast die Windverhältnisse über ein Jahr lang ermittelt.